(Fach)Informationen

Naturschutz

Schutzgebiete dienen einerseits dem Naturschutz, sind andererseits aber auch Ort für Erholung - Konfliktpotentiale sind vorgegeben. Ein kärntenweiter Leitfaden ist ein guter Ansatz, um bei zukünftigen Fragestellungen entsprechend handeln zu können und keine Fehler zu wiederholen. Eine Übernutzung von naturnahen und natürlichen Gebieten ist immer mehr zu erkennen. Für die Zukunft gilt es rechtzeitig alle Beteiligten in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Bei Planungen sind auch die Freizeitnutzer zu berücksichtigen.

Jagd

Die Jägerschaft hat den Auftrag, objektive fachliche Grundlagen zu schaffen und Wildruhezonen auszuweisen. Die Jagd hat bereits erfolgreich bei Besucherlenkungsprojekten mitgearbeitet (u.a. Berg-Mensch-Wildtiere im Lesachtal). Es reicht nicht aus Informationstafeln in Konfliktgebieten aufzustellen. Heute müssen auch digitale Medien bei der Kommunikation berücksichtigt werden.

Land- und Forstwirtschaft

Das Thema „Alm“ ist wichtig, weil es für die Landwirtinnen und Landwirte eine Produktionsgrundlage darstellt. Die Almwirtschaft ist Bestandteil der österreichischen Berglandwirtschaft und ihre Sicherung ist nicht nur Anliegen der Bergbauernbetriebe, sondern liegt auch im öffentlichen Interesse. Almen sind mehr als hochgelegene Weideflächen. Sie sind Teil einer alpinen Kulturlandschaft.

Sport und Tourismus

Ja, Outdoor liegt im Trend, aber die Personen die diese Sportarten überwiegend ausüben haben ein hohes Naturbewusstsein.

In den meisten Fällen ist es sogar dieses Bewusstsein, das die Sportler in die Berge bringt und nicht, wie oft behauptet, der Adrenalinkick.

Ein richtiger Outdoor-Sportler bewegt sich gerne in der Natur: Er wandert, klettert oder fährt mit dem Rad. Konflikte zwischen den einzelnen Akteuren können auftreten, da die Interessen unterschiedlich sind. Wenn jedoch Grenzen respektiert werden, ist Platz genug für alle. 

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